(Aktualisiert 16.4.17) Er könnte mein Sohn sein

 

Wir sind nun bereits 5 1/2 Jahre zusammen und unsere Liebe ist wunderbar! 

 

 

 

Den Film könnt Ihr  auf "You Tube" unter dem Titel: "Er könnte mein Sohn sein" sehen.

Übers Internet wurden wir gefunden als eher ungewöhnliches Paar! Am Anfang unserer Beziehung surfte ich im Internet und fand ein Forum, wo Diskussionen stattfanden und man konnte selber einen Text rein schreiben, was ich dann auch machte, denn es ging zufällig gerade um Beziehungen, wo der Mann viel jünger ist. Es kamen ein paar positive Rückmeldungen, mehr nicht. Erst 3 Jahre später schrieb mich das Österreichische Fernsehen (ORF2) an, ob wir zu einer Talk-Show (Barbara-Karlich-Show) nach Wien kommen würden. Ich war zuerst mal sehr erstaunt, dass wir so interessant sind. Ich besprach mich mit Kaspar. Er konnte leider nicht kommen, da er über den Sommer Badmeister ist. Kaspar meinte, ich soll doch alleine gehen. Auch das Fernsehen meinte, dass ich auch alleine kommen könne, aber sie möchten ein Foto von uns zeigen und dafür müsste Kaspar seine Unterschrift geben, was er dann auch machte. Man schickte mir dann das Flugticket, um nach Wien zu fliegen. Ich war noch nie in Wien und freute mich dadurch natürlich besonders. Auf dem Flughafen in Wien stand schon das Taxi für mich bereit, um mich ins 4-Stern-Hotel zu chauffieren. Ich durfte 2 Nächte bleiben. Als ich im Hotel ankam, kam ich mit der Angestellten der Reception ins Gespräch, sie fragte mich, zu welchem Thema ich bei der Barbara-Karlich-Show sei, denn sie wusste, dass ich zum Fernsehen ging, weil diese ja das Hotel reserviert hatten. Sie fand es sehr interessant und fragte mich, ob ich am Abend noch zur Hotelbar runterkomme, sie lade mich zu einem Drink ein. Wir unterhielten uns genial bis am Morgen um 4 Uhr. Am nächsten Tag musste ich erst am Nachmittag zum Fernsehstudio. ich frühstückte gemütlich. Bei dem schönen Wetter, dachte ich, nehme ich nicht das Taxi, sondern studierte den Stadtplan und ging dann zu Fuss. Es war zwar ein rechter Fussmarsch, mir schien, dass ich fast die ganze Stadt Wien zu Fuss durchquert hatte. Jedenfalls ging es dann am Schluss noch einen Hügel hinauf, sodass ich recht geschafft war als ich endlich im Studio ankam. Mir traf der fast, der Schlag als man mir dort sagte, dass ich am falschen Ort sei. Also musste ich sofort ein Taxi bestellen, denn ich musste ja zur Zeit dort sein. Das Taxi fuhr dann durch die ganze Stadt zur sogenannten Filmstadt, wo ich dann doch am richtigen Ort war. Das Taxi fuhr durch die Abschrankungen durch in die Filmstadt, wo sofort jemand zum Auto kam und mir die Türe öffnete und mich ganz herzlich willkommen hiess. Ich kam mir ja wirklich vor wie ein Filmstar. Anscheinend war ich die interessanteste Person dieser Show, denn ich war die Einzige, die eingeladen wurde, die Anderen haben sich selber gemeldet. Es war wirklich ganz toll. Ich wurde wie eine VIP-Person behandelt. Die Leute waren so nett und unkompliziert. Es war eine schöne und auch neue Erfahrung. Ich wurde überall vorgestellt und man war sehr nett zu mir. Ich wurde dann in einen Raum geführt, wo noch mehr Leute waren, alles Teilnehmer der Show. Wir wurden alle instruiert, wie alles ablaufen würde. Es hatte alles Mögliche zu Essen und zu Trinken auf dem Tisch und wir konnten uns nach Lust und Laune bedienen. Einer nach dem Anderen wurde dann geholt. Ich musste dann in die Maske, wie das so schön heisst. Es wurde bei mir zwar nur ein wenig Puder, damit ich nicht glänze, aufgetragen, sonst hat man nichts gemacht. Später wurde ich dann noch zur Garderobe geschickt, wo ich einen Schal bekam, denn diese Aufzeichnung war ja im Juni, es war sehr heiss und die Ausstrahlung kam erst im September, darum sollte es dann nicht mehr so sommerlich aussehen. Wir wurden alle zunehmend nervös. Die Ersten wurden bereits aufgerufen und wir Anderen konnten auf dem Bildschirm verfolgen, was ablief. Als dritte war ich dann dran, ich musste auf die Bühne sitzen, wo bereits Stühle bereit standen. Ich wurde zuerst natürlich vorgestellt, mein Alter, was ja wichtig war, und das Alter meines Freundes. Es wurde dann rege diskutiert, es kamen dann noch mehr Frauen und Männer auf die Bühne und jede/r hatte eine eigene Meinung. Das Bild von Kaspar und mir wurde dann auf der Grossleinwand gezeigt. Auch das Publikum durfte Fragen stellen. Soweit ich mich erinnern kann, hat mich nur eine Frau aus dem Publikum gefragt, was mein Freund denn von Beruf sei. Aber von den Teilnehmern und von Barbara Karlich wurden mir natürlich einige Fragen gestellt. Natürlich kam wieder die Frage, ob ich denn nicht Angst hätte, er könnte sich eine Jüngere nehmen! Eigentlich müssten da doch alle Angst haben, die in einer Beziehung sind, es könnte immer ein oder eine Andere auftauchen und er/sie würde sich verlieben, unabhängig vom Altersunterschied!

Es gab natürlich viele verschiedene Meinungen, aber eins musste man mir recht geben, es kommt nicht aufs Alter an in einer Beziehung, es muss einfach für beide stimmen. Scheidungen passieren ja meist bei Gleichaltrigen! Im Grossen und Ganzen machte es richtig Spass, mit den Leuten zu diskutieren. Nach der Sendung wurden wir noch zu einem Drink eingeladen in der Fernsehstadt und am Abend verabschiedeten wir uns alle und ich wurde wieder mit dem Taxi zum Hotel gefahren. Am  späteren Abend ging ich mit der Frau von der Reception in der Altstadt von Wien Pizza essen und sie zeigte mir den Stefansdom. Bis wir gegessen hatten und ein bisschen durch die Altstadt geschlendert waren, machten wir uns auf den Zurück-Weg. Ich liess mich wieder mit dem Taxi chauffieren, sie wohnte nicht weit und ging zu Fuss. Am dritten Tag flog ich wieder mit der Swiss nach Zürich, wo mein Auto beim Flughafen wartete. Es war eine ganz tolle Reise und alles wurde bezahlt, es war, wie wenn ich in einem Wettbewerb eine Reise gewonnen hätte.

Kaum zurück, schrieb mich das deutsche Fernsehen (ZDF) an. Sie möchten einen Film über uns und unsere Beziehung drehen. Wir sagten zu, aber das ZDF sagte ab, da es an den Finanzen scheiterte. Kurz darauf schrieb mich eine nette Dame vom WDR an. Sie möchten einen Film von uns drehen. Ich sagte ihr, sie soll es zuerst abklären, ob es finanziell drinliege. Es war kein Problem. Wir sagten zu! Kurz darauf kam das ZDF wieder und wollte nun doch drehen, es wurde nun bewilligt. Da wir aber dem WDR zusagten, musste ich dem ZDF absagen.

Die Fernsehleute kamen dann und filmten 2 Tage bei uns. Eine Woche später kamen sie nochmals und filmten nochmals eine ganze Woche. Der Film ging aber nur eine halbe Stunde. Der Film hat Wellen geworfen, es ging anscheinend im Facebook herum und es haben sehr viele Bekannte und Unbekannte den Film gesehen und wir wurden überall angesprochen. Immer höre ich wieder, dass der Film schon wieder ausgestrahlt wurde, anscheinend ist er schon x-Mal gelaufen auf ARD.

Wenn jemand in einer solchen Beziehung ist, gebe ich gerne Ratschläge oder Auskünfte! Ruf einfach an: 079 693 38 54 oder schreib mir eine Mail: bernadettegerber@solnet.ch

Kaspar und ich im Film: "Er könnte mein Sohn sein"! Kaspar ist 35 und ich bin 60!

Kaspar und ich

 

Und immer noch ein Paar......und hoffentlich für immer!

Nun sind wir schon 5 1/2 Jahre zusammen und ich bin am 1. Mai 2016 schon 63 und Kaspar am 8. Mai  38. Wir lieben uns sehr und niemand könnte uns auseinander bringen! Wir führen eine sehr harmonische Beziehung, wo alles klappt. Wir haben zwar viel Arbeit, aber wenn wir zusammen sind, geniessen wir es dafür umso mehr! Manchmal komme ich am Morgen vom Taxi fahren nach Hause, wenn er gerade zur Arbeit in die Badi gehen muss. Hauptsache wir sehen uns noch ganz kurz für eine herzliche Umarung und einen innigen Kuss!

Wir unternehmen aber natürlich auch vieles zusammen und das ist wunderschön!

Ich bin im Begriff ein Buch über unsere schöne Beziehung zu schreiben, ich habe bereits über 92 A5 Seiten von Hand geschrieben, so kann ich überall schreiben, wo ich auch hin gehe. Wenn ich fertig bin, werde ich es dann auf dem PC eingeben. Aber es kann noch eine Weile dauern!

Gruss von Bernadette

Kaspar

Meine Tochter und ich. Martina ist auch im Film zu sehen