Blumen kennen lernen

Ich möchte hier Blumen vorstellen, die ich selber gesehen habe, ob in meinem Garten oder draussen in der Natur!

Der Natternkopf

Natternkopf in der Küche

Die Blätter des Natternkopfs lassen sich als Spinat zubereiten und haben einen gurkenähnlichen Geschmack. Der Gurkengeschmack ist hier jedoch bei weitem nicht so ausgeprägt wie beim Borretsch. Für die Zubereitung werden vor allem die jungen Blätter verwendet. Die Blätter werden in Salzwasser mit anderen Kräutern ziehen gelassen und anschließend klein gehackt sowie gedünstet. Weitere Verwendung finden die jungen Blätter gelegentlich in Wildkräutersalaten.

Die Pflanze und damit auch die Blätter enthalten Pyrrolizidinalkaloide. Es wird daher abgeraten große Mengen an Natternkopf zu essen. Ebenso sollten Menschen mit Leberproblemen, darauf verzichten.

Natternkopf als Heilkraut

In der Volksmedizin werden dem Natternkopf antimikrobielle (insbesondere gegen einige Staphylokokken und Serratia-Stämme), hustenlösende, harntreibende und wundheilende Eigenschaften zugeschrieben [2] [3]. In einigen wissenschaftlichen Studien werden antidepressive Eigenschaften untersucht. Dabei zeigten einige Untersuchungen [1] positive Effekte durch Verwendung von Blättern und Stängeln.

Das Kraut wird heute gelegentlich für die Behandlung äußerlicher Entzündungen und bei Furunkeln verwendet. Verwendung finden hier die Blätter sowie die Sprossachse.

Der gewöhnliche Natternkopf ist reich an Linolsäuren und wird daher auch für hautpflegende Cremes in diversen Kosmetika eingesetzt. Linolsäuren sind essentielle Nährstoffe, die in der Lage sind im Körper entzündungshemmende Stoffe zu produzieren.

 

Der gewöhnliche Natternkopf enthält wie die meisten anderen Arten der Gattung Natternköpfe Pyrrolidizinalkaloide, die in größeren Mengen toxisch auf die Leber und Nieren wirken.

 

Natternkopf kaufen - Was gibt es zu beachten?

Fertige Pflanzen sind aufgrund des Wurzelverhaltens der Pflanze wohl kaum zu finden. Einige Hersteller von Saatgut und Sämereien bieten jedoch Saatgut vom Natternkopf an. Wer den bei uns häufig vorzufindenden gewöhnlichen Natternkopf kultivieren möchte, sollte auf den botanischen Namen Echium vulgare achten. Neben diesen werden mitunter noch deutlich mehr Natternkopfarten angeboten.

 

Da der Natternkopf keine Wirtschaftspflanze ist und bei uns auch nicht für bestimmte Zwecke angebaut wird, finden sich nur wenige Produkte, die Natternkopfbestandteile nutzen. Das Öl der Samen wird gelegentlich für Hautpflegeprodukte verwendet und soll dort entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen. Einige Anbieter verkaufen auch reines Echiumöl, was aufgrund seiner Seltenheit jedoch verhältnismäßig teuer ist.

Es geht bald weiter.......